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Bali Ferien - Großer Nachbar von Lombok




Bali ist eine grüne Oase umgeben von Stränden und spektakulären Landschaften. Von Reisfeldern über Vulkane und Seen finden Sie hier alles. Es erstaunt nicht, dass Bali "die Insel der Götter" genannt wird, hat sie doch eine absolut mystische Seite, wobei jedes Objekt, jede Statue und jeder Tempel mit besonderer Sorgfältigkeit gepflegt wird. Die Tempelanlagen, die tiefen Monsunwälder, die fremdländischen Gerüche und die allgemeine Exotik der Insel sind neben ihren Inselbewohnern von einem solchen Charme, dass jedes Jahr zahlreiche Touristen die Insel als Ferienziel wählen – und dies zu Recht: Bali bietet sowohl für Sonnenanbeter, Familien, Ruhesuchende als auch für kulturell Interessierte unzählige Entdeckungen und einmalige Erlebnisse. Damit bietet die Insel durch ihr Facettenreichtum für alle etwas. Bali, dass weltbekannte Ferienparadies und eine der beliebtesten Destinationen für erholsame, abwechlungsreiche Ferien in wunderschönem Ambiente. Die Balinesen sind ein herzliches und offenes Volk, weshalb die meisten Touristen gerne wieder kommen.

Land und Leute

Lage

Bali liegt als westlichste Sudaninsel im Indischen Ozean in der Verlängerung von Java, von der die Insel durch einen Kanal getrennt wird. Die Insel ist ungefähr 95 km lang vom nördlichen zum südlichen und etwa 145 km von östlichen bis zum westlichen Ende. Sie ist mitsamt den zu ihr gehörenden kleinen umliegenden Inseln etwa 5634 km2 gross. Die Hauptstadt der Insel ist Denpasar, weitere wichtige Zentren sind Singaraja, Ubud und Semarapura. Im Inselinneren werden ungefähr 75% der Gesamtfläche Balis von Vulkanen bedeckt, der grösste von ihnen ist der Gunung Agung mit 3031 m.  Er gilt als den Sitz der Götter und ist noch heute aktiv, wie auch andere vulkanische Berge auf Bali.

Bevölkerung und Kultur

Knapp 3 Millionen Balinesen leben auf der 5.620 qkm grossen Insel, zehn Prozent der Bevölkerung in der Hauptstadt Denpasar. Die Ost-West Entfernung misst 140 km, die Nord-Süd Ausdehnung ist ca. 80 km weit. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt in kleinen, ursprünglichen Dörfern entlang der malerischen Reisfelder, welche über die gesamte Insel verteilt sind. In Ost-West-Richtung erstreckt sich eine Vulkankette über die Insel, deren höchste Erhebung, der Berg Gunung Agung (3142 m), der "Nabel der Welt" ist. Die Götterinsel Bali, welche nur zwei Kilometer östlich von Java entfernt liegt, wird im wesentlichen von hinduistischer Kultur geprägt, im Gegensatz zur Insel Java, auf welcher die muslimische Kultur vorherrscht.

Von den rund 4220 Balinesen gehören über 90 % dem Hinduismus an, der den Alltag der Einwohner und das Landschaftsbild massgeblich prägt. Zahlreiche Tempel bestimmen das Bild und die Inselbewohner legen im Sinne ihrer Religion viel Wert auf das tägliche Beten, Feste und den familiären Zusammenhalt. Die meistgesprochenen Sprachen sind Balinesisch und Indonesisch, wegen der zahlreichen Touristen ist auch Englisch sehr verbreitet.

Bali ist eine ganz besondere Insel, wo das tägliche Leben, die Religion, die Kunst und die einzigartige Landschaft zu einer äusserst faszinierenden Einheit verschmolzen sind.


Klima und Natur

Das Klima auf Bali ist feucht und heiss, wobei während der Regenzeit von November bis März häufige Niederschläge vorkommen. Die Temperaturen liegen zwischen 26°C und 32°C. Nachts ist es nur unwesentlich kühler. Die Jahreszeiten werden durch Monsunwinde bestimmt und in Regen- und Trockenzeit unterteilt. Der Regen fällt fast nur in kräftigen Schauern, anschliessend scheint die Sonne wieder. Je nach Landesteil kann das Klima sehr unterschiedlich sein.

Ursprünglich war beinahe die gesamte Fläche Balis von tropischem Monsunwald bedeckt, der jedoch im Zuge der Feldwirtschaft weichen musste und in den Westen des Landes zurückgedrängt wurde. Heute findet man ihn vorwiegend noch im Bali-Barat-Nationalpark im Westen der Insel, der einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung einheimischer Tier- und Pflanzenarten leistet. Typische Pflanzen auf Bali sind Frangipani-Bäume, Hibiskus, Schraubenbäume und verschiedene Palmenarten. In freier Natur leben auf Bali Affen (vor allem Makaken und Grauaffen), Warane, Schlangen, Wildschweine und der seltene Balistar, der nur noch auf Bali anzutreffen ist. Ursprünglich lebten auf der Insel sogar Tiger, seit 1940 gelten diese jedoch leider als ausgestorben.


Geschichte

Wissenschaftler vermuten, dass die ersten Menschen auf Bali aus Südindien eingewandert waren und die Insel nach und nach besiedelten. Bis zur Kolonialisierung der Insel durch die Niederländer wurde die Insel von wohlhabenden Königen, den Rajas, geleitet, die ihre  Provinzen autonom regierten. Die niederländische Vormacht dauerte bis 1942, anschliessend wurde die Insel von Indonesien erobert und zählt seit 1945 als Teil Indonesiens. Heute ist Bali in 27 Provinzen aufgeteilt.

Die balinesische Küche

Auch in kulinarischer Hinsicht ist das Leben der Balinesen von der Religion geprägt. Essen wird speziell an Festtagen als Gebet zelebriert und oft als Opfergabe für die Götter zubereitet. Da die Kuh im Hinduismus als heilig gilt, wird selten Rindfleisch gegessen, oft aber Meeresfrüchte, Fisch und anderes Fleisch. Die pikant gewürzten Gerichte, die mit Gewürzen wie Ingwer, Kardamom und Kurkuma verfeinert werden, sind meist von Reis, teilweise auch mit Nudeln und selten Kartoffeln ergänzt. Dank der Nähe zu Indien, der Heimat der Gewürze, kommen einige Gerichte für unseren Geschmack relativ rassig daher – doch die Schärfe hält sich grösstenteils im Rahmen.

Bekannte Gerichte der einheimischen Küche sind mit Kokosnussmilch verfeinerte Curries, Nasi und Bami Goreng, Krupuk (Krappenchips) und in Eierteig frittierte Bananen.

Die Strände von Bali


Kuta: Dieser lange Strand wird von Surfern besonders geschätzt. Auch Nachtschwärmer kommen gerne nach Kuta, wird der Strand doch gesäumt von Restaurants, Bars und Diskotheken. Verliebte können hier romantische Sonnenuntergänge geniessen.

Legian und Seminyak: Diese beiden Strände werden seit einigen Jahren gerne von einer gehobenen Kundschaft besucht, findet man hier doch beste Hotels und unzählige Restaurants mit Köstlichkeiten aus aller Welt. Aufgrund der Strömungen und hohen Wellen ist das Baden teilweise etwas erschwert.

Benoa: Dieser lange, von Hotels und Restaurants gesäumte Strand zählt zu den beliebtesten Stränden auf Bali. Bei Flut lässt es sich hier ausgezeichnet Baden und bei Ebbe zeigt sich dort ein Korallengarten voller Krabben und farbenfrohen Fischen.

Sanur: Das kleine Fischerdorf Sanur hat sich zu einem renommierten Badeort entwickelt. Grund dafür sind sein langer Strand und die typischen Restaurants (Warungs), in welchen die Fischspezialitäten direkt am Wasser angeboten werden. Bei Flut ist das Baden besonders angenehm, während sich das Meer bei Ebbe hinter das Korallenriff zurückzieht.

Nusa Dua: Eleganter Ort mit zahlreichen Erstklass-Hotels und einem ruhigen Strand. Dank dem vorgelagerten Korallenriff werden die Wellen früh gebrochen, wodurch Baden im Meer jederzeit möglich ist.

Candi Dasa und Manggis: Diese Region ist noch wild und authentisch. Das Meer ist besonders für seine herrlichen Tauchplätze bekannt und weniger für seine Strände, welche oft sehr schmal sind.

Lovina: Ruhiger, kleiner Ort mit schwarzsandigem Strand. Wer das Ursprüngliche und die Ruhe sucht, ist in Lovina bestens aufgehoben.

Pemuteran: Prächtige Tauchplätze und wilde Landschaften. Ein Geheimtipp für alle Naturliebhaber.

Flora

Bali liegt südlich des Äquators in den Tropen und wird klimatisch von den Monsunen beherrscht. Der Grossteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche dient dem Reisanbau. Der Boden ist vulkanisch und deshalb besonders fruchtbar. Im Westen liegt ein Nationalpark mit Regenwäldern, im Südwesten dehnen sich streckenweise Palmwälder aus, welche teilweise in sumpfige Mangrovenwälder übergehen. Im Osten der Insel reichen die Berge bis an die Küste, hingegen im Norden gibt es mehrere Seen sowie eine flachere Landschaft als in der Inselmitte. Diese Region wird von grossen Vulkanen bestimmt, deren Hänge vegetationsarm sind.
Der Banyan- oder Waringinbaum ist mit seinen Luftwurzeln ein auffälliges Merkmal jedes Dorfes.
Die Pflanzenwelt wird von Nutzpflanzen dominiert, welche unteranderm der Nahrungsmittel-versorgung dienen: Obst, Gemüse, Kaffee, Kakao, Tabak und die omnipräsenten Bambuspflanzen und Palmen. Blumen, wie der Hibiskus, die Kamboja-Blüte (Frangipani) oder die Bougainvillae spriessen immerzu. Diese sie sind unerlässlicher Bestandteil der vielen kleinen Opfergaben und Verzierungen für rituelle Zwecke. In Nordbali wachsen ausserdem Trauben, welche zur Weinherstellung genutzt werden.

Fauna

Die Tierwelt auf Bali ist ebenso wie die Flora tropisch vielfältig: Affen, Wasserbüffel, Rinder, unzählige Vogelarten und Insekten, Schlangen, Echsen, Schweine und zahlreiche Hunde begegnen dem Besucher an allerlei Orten. Insbesondere die bunte Unterwasserwelt mit ihrer beeindruckenden Artenvielfalt locken stets passionierte Taucher und Anfänger in die Tiefen der Tauchplätze Balis, welche der Insel auch einen Ruf als Taucher-Paradies verleiht.

Reisetipps

Einreisebestimmungen

Um in Bali einreisen zu können, ist ein Visum nötig und innert 24 Stunden nach der Einreise muss man sich registrieren lassen . Die Registrierung übernimmt oftmals übernimmt oftmals das Hotel, es empfiehlt sich aber, nachzufragen. Impfungen sind hingegen keine erforderlich, sofern man nicht in ein Geldbfieber-Infektionsgebiet reist.

Als beste Reisezeit gelten die Monate zwischen April und Oktober, da sich während dieser Monate ausgesprochen wenig Regen über die Insel ergiesst und die Temperaturen angenehm warm sind.

Sprache

In Indonesien wird Bahasa Indonesia gesprochen, eine malaiische Sprache, und Indonesisch ist auf Bali die Amtssprache. Englisch ist in den Touristenzentren soweit verbreitet, dass man sich verständigen kann. Die Muttersprache der Bewohner ist allerdings Balinesisch, aus dem Sanskrit stammend, mit eigener Schrift. Als Reisender wird man ihr am ehesten im Umfeld ritueller Festlichkeiten begegnen.

Feste und Feiertage

Wenn auch offiziell der bei uns gebräuchliche Kalender gilt, so haben die Balinesen doch ihre eigene Zeiteinteilung und einen eigenen traditionellen Kalender, der für die Organisation des Alltags unerlässlich ist. Das balinesische Jahr verzeichnet im Wuku-Kalender 210 Tage mit 30 Wochen von je 7 Tagen. Die Saka-Kalender-Zählweise liegt um etwa 80 Jahre hinter dem westlichen Kalender zurück, so dass 2009 dort als 1931 gilt.

Unabhängig von den öffentlichen anerkannten Terminen bieten Totenbeisetzungen, Tempelfeste, Zahnfeilungen, Opfer- und Gebetszeremonien lokal verschiedene Anlässe zum Feiern. Beinahe täglich findet an einem Ort Balis ein Gedenktag oder ein Feiertag statt. Dem Urlauber wird empfohlen, sich mit entsprechender Höflichkeit und Zurückhaltung am Rande des Geschehens aufzuhalten. Inzwischen werden insbesondere Verbrennungsfeierlichkeitenregelrecht vermarktet. Reiseveranstalter bieten 'Cremation-Tours' an, dennoch sollte man sich vergegenwärtigen, dass als Reisender und Gast die notwendige Rücksichtnahme bewahrt werden sollte.

Aktivitäten

Auf dem Land und dem Wasser können zahlreiche Sportarten und Aktivitäten ausgeübt werden, die den Urlaub so kurzweilig und abwechslungsreich gestalten. Entlang der Strände befinden sich Wassersportzentren, ansonsten bieten die Hotels gewöhnlich eine Vielzahl von Sportmöglichkeiten.

Tauchen
Die Riffe vor Bali sind mit kunterbunten Hart- und Weichkorallen besetzt, die sich zu ausgedehnten Korallengärten formieren. Dazwischen liegen geheimnisvolle Höhlen und zerklüftete Formationen, auf dem Grund liegen sogar mysteriöse Schiffswracks versunken. Dazwischen tummeln sich Papageienfische, Rochen, Seeigel und zahlreiche weitere Fischarten. Diese fantastischen Unterwasserwelten laden ein, auf einer Tauch- oder Schnorcheltour entdeckt zu werden. Beinahe jedes Hotel der Insel verfügt über eine eigene Tauchbasis, zusätzlich dazu hat die Werner Lau Tauchschule mehrere Standorte auf der Insel. Die bekanntesten Tauchplätze liegen im Norden der Insel, doch auch im Süden finden sich wunderschöne Spots.  In beinahe jeder Tauchbasis können Ausrüstungen gemietet und Kurse wie Padi oder Spezialkurse neben Tauchausflügen gebucht werden. Die Tauchplätze sind auf die unterschiedlichen Niveaus ausgerichtet, sodass also selbst blutige Anfänger interessante Tauchausflüge unternehmen können.

Wassersport
Je nach Region und Hotel werden neben dem Tauchen eine Vielzahl weiterer Wassersportarten angeboten. Von Katamaranen, Hochseefischen, Kajak, Stand Up Paddling bis zu Jetski bietet sich eine breite Palette an Unterhaltungsmöglichkeiten.


Golf
Auf der Insel befinden sich mehrere wunderschöne Golfanlagen wie beispielsweise der Nirwana Golf Club. In den  sorgfältig angelegten Anlagen werden Golfer unterschiedlicher Niveaus in schönster Umgebung und bei beeindruckender Aussicht auf ihrem jeweiligen Niveau herausgefordert. Beinahe jeder Golfplatz verfügt auch über eine eigene Golfschule, die Kurse anbietet.

Wandern
Im Naturschutzgebiet oder auch ausserhalb bietet die Insel absolute Naturspektakel und schöne Aussichtspunkte, von denen man einmalige Ausblicke über das Meer und die Insel geniesst. Diese sind durch zahlreiche schöne Wanderwege erschlossen, die meist durch kühlende Wälder führen und damit auch bei hohen Temperaturen noch angenehm zu bewältigen sind.

Sehenswürdigkeiten

Bali Barat NationalparkDas Naturreservat liegt im Nordwesten Balis und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 700 km2. Hier leben Affen, Kleinwild und mit etwas Glück bekommt man sogar den seltenen Bali-Star zu sehen. Durch den Park ziehen sich mehrere schöne Wanderwege.

Ubud: Das Dorf wird umgeben von einer herrlichen tropischen Vegetation und Reisterrassen. In den zahlreichen Boutiquen werden verschiedenste schöne Dinge angeboten wie Bilder, Holzskulpturen, Deko-Accessoires, Möbel etc. Ubud wirkt deshalb wie eine Kunstgalerie unter offenem Himmel. Kunst ist auf der Götterinsel enorm präsent.

Reisterrassen
Neben den Tempeln prägen vor allem die endlos scheinenden Reisfelder die Landschaft Balis. Im Terrassenbau werden diese Felder an sanften Hügeln angelegt und ihre Ernte stellen eine wichtige Einnahmequelle für die Bauern dar. Einige der Terrassen gelten sogar als Unesco Weltnaturerbe, besonders jene im Nordosten gelten als besonders sehenswert.

Batur-Vulkan
Der 1771 m hohe, noch immer aktive Vulkan gilt neben dem Gunung Agung als wichtigster Berg der Insel – beide werden als Sitz der Götter verehrt. Auf der Spitze der felsigen Vulkanwände thront der Kratersee, der zu den grössten der Welt zählt. In der Nähe des Vulkans liegt der beeindruckende Temple Pura Ulun Batur.

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