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Bali Ferien - Großer Nachbar von Lombok


Bali ist eine grüne Oase umgeben von Stränden und spektakulären Landschaften. Von Reisfeldern über Vulkane und Seen finden Sie hier alles. Es erstaunt nicht, dass Bali "die Insel der Götter" genannt wird, hat sie doch eine absolut mystische Seite, wobei jedes Objekt, jede Statue und jeder Tempel mit besonderer Sorgfältigkeit gepflegt wird. Die Balinesen sind ein herzliches und offenes Volk, weshalb die meisten Touristen gerne wieder kommen.

Knapp 3 Millionen Balinesen leben auf der 5.620 qkm grossen Insel, zehn Prozent der Bevölkerung in der Hauptstadt Denpasar. Die Ost-West Entfernung misst 140 km, die Nord-Süd Ausdehnung ist ca. 80 km weit. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt in kleinen, ursprünglichen Dörfern entlang der malerischen Reisfelder, welche über die gesamte Insel verteilt sind. In Ost-West-Richtung erstreckt sich eine Vulkankette über die Insel, deren höchste Erhebung, der Berg Gunung Agung (3142 m), der "Nabel der Welt" ist. Die Götterinsel Bali, welche nur zwei Kilometer östlich von Java entfernt liegt, wird im wesentlichen von hinduistischer Kultur geprägt, im Gegensatz zur Insel Java, auf welcher die muslimische Kultur vorherrscht.

Bali ist eine ganz besondere Insel, wo das tägliche Leben, die Religion, die Kunst und die einzigartige Landschaft zu einer äusserst faszinierenden Einheit verschmolzen sind. 

Klima
Das Klima auf Bali ist feucht und heiss, wobei während der Regenzeit von November bis März häufige Niederschläge vorkommen. Die angenehmste Reisezeit ist von April bis Oktober. Die Temperaturen liegen zwischen 26°C und 32°C. Nachts ist es nur unwesentlich kühler. Die Jahreszeiten werden durch Monsunwinde bestimmt und in Regen- und Trockenzeit unterteilt.

Der Regen fällt fast nur in kräftigen Schauern, anschliessend scheint die Sonne wieder. Je nach Landesteil kann das Klima sehr unterschiedlich sein.


Die Strände von Bali

Kuta: Dieser lange Strand wird von Surfern besonders geschätzt. Auch Nachtschwärmer kommen gerne nach Kuta, wird der Strand doch gesäumt von Restaurants, Bars und Diskotheken. Verliebte können hier romantische Sonnenuntergänge geniessen.

Legian und Seminyak: Diese beiden Strände werden seit einigen Jahren gerne von einer gehobenen Kundschaft besucht, findet man hier doch beste Hotels und unzählige Restaurants mit Köstlichkeiten aus aller Welt. Aufgrund der Strömungen und hohen Wellen ist das Baden teilweise etwas erschwert.

Benoa: Dieser lange, von Hotels und Restaurants gesäumte Strand zählt zu den beliebtesten Stränden auf Bali. Bei Flut lässt es sich hier ausgezeichnet Baden und bei Ebbe zeigt sich dort ein Korallengarten voller Krabben und farbenfrohen Fischen.

Sanur: Das kleine Fischerdorf Sanur hat sich zu einem renommierten Badeort entwickelt. Grund dafür sind sein langer Strand und die typischen Restaurants (Warungs), in welchen die Fischspezialitäten direkt am Wasser angeboten werden. Bei Flut ist das Baden besonders angenehm, während sich das Meer bei Ebbe hinter das Korallenriff zurückzieht.

Nusa Dua: Eleganter Ort mit zahlreichen Erstklass-Hotels und einem ruhigen Strand. Dank dem vorgelagerten Korallenriff werden die Wellen früh gebrochen, wodurch Baden im Meer jederzeit möglich ist.

Ubud: Das Dorf wird umgeben von einer herrlichen tropischen Vegetation und Reisterrassen. In den zahlreichen Boutiquen werden verschiedenste schöne Dinge angeboten wie Bilder, Holzskulpturen, Deko-Accessoires, Möbel etc. Ubud wirkt deshalb wie eine Kunstgalerie unter offenem Himmel. Kunst ist auf der Götterinsel enorm präsent.

Candi Dasa und Manggis: Diese Region ist noch wild und authentisch. Das Meer ist besonders für seine herrlichen Tauchplätze bekannt und weniger für seine Strände, welche oft sehr schmal sind.

Lovina: Ruhiger, kleiner Ort mit schwarzsandigem Strand. Wer das Ursprüngliche und die Ruhe sucht, ist in Lovina bestens aufgehoben.

Pemuteran: Prächtige Tauchplätze und wilde Landschaften. Ein Geheimtipp für alle Naturliebhaber.

Flora
Bali liegt südlich des Äquators in den Tropen und wird klimatisch von den Monsunen beherrscht. Der Grossteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche dient dem Reisanbau. Der Boden ist vulkanisch und deshalb besonders fruchtbar. Im Westen liegt ein Nationalpark mit Regenwäldern, im Südwesten dehnen sich streckenweise Palmwälder aus, welche teilweise in sumpfige Mangrovenwälder übergehen. Im Osten der Insel reichen die Berge bis an die Küste, hingegen im Norden gibt es mehrere Seen sowie eine flachere Landschaft als in der Inselmitte. Diese Region wird von grossen Vulkanen bestimmt, deren Hänge vegetationsarm sind.
Der Banyan- oder Waringinbaum ist mit seinen Luftwurzeln ein auffälliges Merkmal jedes Dorfes.
Die Pflanzenwelt wird von Nutzpflanzen dominiert, welche unteranderm der Nahrungsmittel-versorgung dienen: Obst, Gemüse, Kaffee, Kakao, Tabak und die omnipräsenten Bambuspflanzen und Palmen. Blumen, wie der Hibiskus, die Kamboja-Blüte (Frangipani) oder die Bougainvillae spriessen immerzu. Diese sie sind unerlässlicher Bestandteil der vielen kleinen Opfergaben und Verzierungen für rituelle Zwecke. In Nordbali wachsen ausserdem Trauben, welche zur Weinherstellung genutzt werden.


Fauna
Die Tierwelt auf Bali ist ebenso wie die Flora tropisch vielfältig: Affen, Wasserbüffel, Rinder, unzählige Vogelarten und Insekten, Schlangen, Echsen, Schweine und zahlreiche Hunde begegnen dem Besucher an allerlei Orten. Insbesondere die bunte Unterwasserwelt mit ihrer beeindruckenden Artenvielfalt locken stets passionierte Taucher und Anfänger in die Tiefen der Tauchplätze Balis, welche der Insel auch einen Ruf als Taucher-Paradies verleiht.

Sprache
In Indonesien wird Bahasa Indonesia gesprochen, eine malaiische Sprache, und Indonesisch ist auf Bali die Amtssprache. Englisch ist in den Touristenzentren soweit verbreitet, dass man sich verständigen kann. Die Muttersprache der Bewohner ist allerdings Balinesisch, aus dem Sanskrit stammend, mit eigener Schrift. Als Reisender wird man ihr am ehesten im Umfeld ritueller Festlichkeiten begegnen.

Feste und Feiertage
Wenn auch offiziell der bei uns gebräuchliche Kalender gilt, so haben die Balinesen doch ihre eigene Zeiteinteilung und einen eigenen traditionellen Kalender, der für die Organisation des Alltags unerlässlich ist. Das balinesische Jahr verzeichnet im Wuku-Kalender 210 Tage mit 30 Wochen von je 7 Tagen. Die Saka-Kalender-Zählweise liegt um etwa 80 Jahre hinter dem westlichen Kalender zurück, so dass 2009 dort als 1931 gilt.

Unabhängig von den öffentlichen anerkannten Terminen bieten Totenbeisetzungen, Tempelfeste, Zahnfeilungen, Opfer- und Gebetszeremonien lokal verschiedene Anlässe zum Feiern. Beinahe täglich findet an einem Ort Balis ein Gedenktag oder ein Feiertag statt. Dem Urlauber wird empfohlen, sich mit entsprechender Höflichkeit und Zurückhaltung am Rande des Geschehens aufzuhalten. Inzwischen werden insbesondere Verbrennungsfeierlichkeitenregelrecht vermarktet. Reiseveranstalter bieten 'Cremation-Tours' an, dennoch sollte man sich vergegenwärtigen, dass als Reisender und Gast die notwendige Rücksichtnahme bewahrt werden sollte.

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