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Wetter und Klima auf La Réunion

300 Tage pro Jahr Sonne auf La Reunion

Die Insel  la Réunion liegt im indischen Ozean in der tropischen Klimazone und geniesst so zahlreiche Sonnentage. Durchschnittlich scheint auf der Insel an 300 Tagen im Jahr die Sonne! Auf la Réunion finden sich aussergewöhnlich viele Mikroklimata, sodass innerhalb nur weniger Kilometer Distanz teilweise beträchtliche  Unterschiede in Temperatur, Sonneneinstrahlung  und Regen vorzufinden sind. Auf der Insel, die über eine Fläche von 2.503 km2 verfügt, sind so auf kleinem Raum über 200 Klimazonen zu verzeichnen.

Jahreszeiten

Da sich die Insel auf der südlichen Halbkugel unseres Planeten befindet, sind die Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt. Herrscht bei uns also beispielsweise tiefster Winter im Januar, geniessen die Gäste auf la Réunion heisse Hochsommertemperaturen. Es gilt jedoch anzumerken, dass der Zyklus der Jahreszeiten auf la Réunion grob nur in zwei Phasen aufgeteilt ist: in eine feuchte Jahreszeit zwischen November und April und eine trockene Zeit von Mai bis Oktober. Die Monate dazwischen werden den Zwischensaisons angerechnet.

Tropischer Sommer

Zwischen Januar und Februar,  wenn auf der Insel Hochsommer herrscht, werden in den Küstenregionen bis zu 30°C gemessen. In den höher gelegenen Bergregionen dagegen übersteigt das Thermometer selten 25 °C.

In der Regenzeit zwischen Dezember und März fällt vor allem im östlichen Teil der Insel teilweise starker Regen, während im Westen allgemein weniger Regen fällt und teilweise sogar Steppen vorzufinden sind. Während diesen Regenfällen regnet es dann aber wirklich stark – im März 1952 wurden auf la Réunion der stärkste Niederschlag innerhalb von 24 Stunden gemessen. Solche starken Regenfälle dauern aber nur vereinzelt mehrere Tage, bevor sie wieder der wärmenden Sonne weichen.

Tropischer Winter

Selbst im Winter, also zwischen Juli und August, fällt die Temperatur in den küstennahen Regionen selten unter 24 °C, bleibt für unsere Verhältnisse also sogar in der Nacht im milden Bereich. In den Bergregionen wird dagegen teilweise die Nullgrenze unterschritten und über Nacht kann sich Frost bilden.

Im August 2003  war der Gipfel „Piton des Neiges“ sogar mit Schnee bedeckt! Solche Phänomene sind aber natürlich eine echte Seltenheit und nur in den absolut höchsten Regionen beobachtbar.

Zwischensaison

In den Monaten zwischen den Saisons, also April bis Mai und Oktober bis November, sind die Temperaturen sehr konstant und milde.

Beste Reisezeit

Als Hochsaison auf der Insel gelten die Monate September bis November, obwohl auch während dieser Zeit von Massentourismus jede Spur fehlt. Empfehlenswert ist es, zwischen Juni bis September zu reisen, obwohl eigentlich das ganze Jahr über milde Temperaturen herrschen.  Zwischen Dezember und März sollte man sich jedoch auf etwas Regen gefasst machen und einen Schirm mitbringen. Eventuell erlebt man sogar einen der seltenen Zyklone.

Klimatabelle

Jan

Feb

Mrz

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Mitteltemperatur

26

26

26

25

23

22

21

21

22

22

24

25

Sonnenstunden

8

8

7

7

8

7

7

7

7

7

7

7

Wassertemperatur

27

27

27

27

26

25

24

23

23

24

25

26

Bekanntlich gilt ja Wasser als besseren Wärmespeicher als das Land, was sich in der sehr konstanten Wassertemperatur bemerkbar macht. Diese bewegt sich über das ganze Jahr zwischen 20°C und 25 °C, wobei in den seichten, küstennahen Lagunen natürlich im Durchschnitt höhere Temperaturen gemessen werden können.

Geologoie

Die Vulkankette, zu der auch der Gipfel „Piton des Neiges“ zählt, durchzieht die Insel quer und bildet im Zentrum der Insel drei Talkessel, die teilweise nur per Wanderung oder Helikopter zugänglich sind. Der „Piton de La Fournaise“ der ebenfalls zu dieser Kette zählt, gilt als einer der aktivsten Vulkane weltweit. Er bricht durchschnittlich mehr als einmal pro Jahr aus und wird daher konstant wissenschaftlich beobachtet, um allfällige Eruptionen früh erkennen und genau voraussagen zu können. Glücklicherweise gelten seine Ausbrüche als zahm und der Lavastrom zieht in immer denselben Bahnen in Richtung Tal, sodass für Touristen keinerlei Gefahr besteht. Der Vulkan liegt im südöstlichen, unbesiedelten Teil der Insel. Seine Lavafelder in „Grand Brûlé“ können jedoch besichtigt werden, ebenfalls gibt es eine eindrückliche Vulkanwanderung.

Vegetation

Neben der grossflächig betriebenen Landwirtschaft sind gut ein Drittel der Insel noch von einheimischer Flora bewachsen. Diese umfasst ungefähr 800 verschiedene Pflanzenarten, die das milde, ausgeglichene Klima nutzen und üppig blühen und gedeihen.

Besonders artenreich und durch eine extreme Biodiversität gekennzeichnet ist der 2007 gegründete Nationalpark aus. Auf einer Fläche von 1730 km2 sind verschiedenste Landschaftsformen und Klimaregionen vorzufinden: alpine Bergregionen, naturbelassene Regenwälder, Sandstrände und breite Flüsse. Dazwischen wird das zerklüftete Vulkanrelief der hohen Berge sichtbar.

In den letzten Jahrzehnten verdrängten von Europa importierte Tierarten wie Ratten, Hunde und Schweine auf der Insel ursprünglich angesiedelte Tiere wie den Dodo. Auch die Schildkröten wurden ausgerottet. Seit einigen Jahren werden aber intensive Anstrengungen unternommen, wieder Schildkrötenpopulationen auf la Réunion zu haben – und dies mit Erfolg.

In den zerklüfteten Riffen rund um die Insel leben artenreiche Fischbestände wie Barsche, Meeresschildkröten, Rochen, Thunfische und Haie, die vom offenen Meer her kommen. Näher an der Küstenlinie befinden sich Flachwasser- und Saumriffe, die stark bedroht sind. Sie sind Lebensraum von Seesternen, Krabben, Einsiedlerkrebsen, Kofferfischen und Doktorfischen.

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